Erlebniswelt Lagerung

Ackerwirtschaft und Viehhaltung erfordern die Lagerung oder Zwischenlagerung von größeren Mengen an Futter oder Erntegut wie Getreide, Kartoffeln, Rüben oder Mais. In der Scheune ist die trockene und gut durchlüftete Speicherung von Stroh, Heu und Korn möglich. Für Kartoffeln und Rüben werden Mieten genutzt. Dabei werden die Früchte zu Haufen geschüttet und mit Erde bedeckt.

Eine jüngere Form der Getreidelagerung sind Platz sparende Hochsilos aus Beton, Stahl oder Kunststoff mit Vertikallüftung. Eine andere Siloform zur Konservierung von Grünfuttermitteln sind Fahrsilos mit einer Bodenplatte und Seitenwänden.

Wird die Silage nur auf einer Bodenplatte oder auch ohne befestigte Bodenplatte gelagert spricht man von einem Freigärhaufen. Die obere Abdeckung erfolgt meist durch eine luftdichte Kunststoffplane, die mit Reifen oder Sandsäcken beschwert wird. Durch das Verpressen des gehäckselten Grünfutters in den Fahrsilos durch Raupenschlepper oder Traktoren entsteht ein Gärungsprozess, der die Pflanzen konserviert.