Projekt : Fremdes Land?

Vergessene Geschichte(n) der Nachkriegszeit. Ein Praxisprojekt für Schülerinnen und Schüler.

Im Zusammenwirken von Wissenschaft*, Schule und Museum ist ein neues Praxisprojekt entstanden, das die Kindheit und Jugend in den Dörfern der Nachkriegszeit für Schülerinnen und Schüler erfahrbar macht: Die Flüchtlingsströme gegen Kriegsende, die Bodenreform, das Wohnen und Wirtschaften in der Nachkriegszeit sowie den ländlichen Familienalltag der 1940/50er-Jahre. Zugleich rücken die Erinnerungskultur und Bezüge zur „alten Heimat“ der Flüchtlinge und Vertriebenen, das aktuelle Dorfleben und der Umgang mit „Fremden“ in den Fokus – lebensweltliche Bezüge, die an die Erfahrungswelten von Schülerinnen und Schülern anknüpfen. Im Rahmen einer lehrplangerechten Wissensvermittlung sollen so Kenntnisse über und eine Sensibilisierung für den (ländlichen) Alltag der Nachkriegszeit erreicht werden.

Das Praxisprojekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 11 an Gymnasien und Realschulen. Interessierte Lehrerinnen und Lehrer der Fachrichtungen Geschichte, Gemeinschafts-/Sozialkunde und Geographie sind herzlich eingeladen, mit ihren Klassen teilzunehmen.

* entwickelt in Kooperation mit dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V. Dresden (www.isgv.de)